Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Google und das volle Internet oder: Warum man die Piraten wählt

Donnerstag, 02. Juni 2011

Wenn normale Menschen sich an etwas probieren, von dem sie keine Ahnung haben, dann fällt einem als erstes immer ein bekannter Spruch eines bekannten Comedians ein:

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten.

Es gibt nur leider einen gesellschaftlichen Bereich, in dem dieses Motto komplett ignoriert wird: Die Politik. Folgendes Video zeigt dies mal wieder eindrücklich:

Das wirklich Erschreckende daran ist: Eben jene Menschen, die schlichtweg keine Ahnung haben, sind für oder gegen Netzsperren, eben jene Menschen maßen sich an über Dinge zu entscheiden, über die sie nicht einmal grundlegende Kenntnisse haben!

Warum also sollte ich bei einem Thema, was mir persönlich sehr wichtig ist, diese Partei wählen? Ist da irgendwer, der Ahnung hat? Man glaubt es nicht wirklich.

Genau so, wie vor Jahrzehnten die Grünen mit ihrer Umweltpolitik in eine Nische geschlagen haben, tun es heute die Piraten: sie besetzen die Nische “Internet”. Dort, bei der Piratenpartei, sind Leute, die vom Thema Internet (und vermutlich auch Fax) Ahnung haben. Sie sind sehr viel kompetenter, wenn es um Entscheidungen rund um das weltweite (und NICHT nationale) Netz geht. Kein Wunder also, dass sie immer wieder Achtungserfolge erzielen – zurecht!

Je größer desto lecker?

Dienstag, 31. Mai 2011

Ich möchte – man könnte sagen: endlich! – dem Untertitel dieses Blogs mal alle Ehre machen und tatsächlich einfach mal anfangen, alle meine Gedanken niederzuschreiben. Dies können technische Dinge sein, lustige Dinge oder einfach nur Dinge.

In die letzte Kategorie fällt wohl mein Gedanke, der mir auf dem Heimweg gestern kam:
Ich bin an einem Chinarestaurant vorbeigefahren, bei dem bereits der Parkplatz rappelvoll war. Dabei ist mir auf- bzw. eingefallen, dass Chinarestaurants, verglichen mit anderen Restaurants, überproportional groß sind. Alle neueren Restaurants haben oftmals hunderte Plätze und riesige Buffets. Was mich daran am Meisten fasziniert ist allerdings, dass die Gemütlichkeit dabei ja prinzipiell abnimmt, dieses die Gäste aber immer weniger zu stören scheint. Die Restaurants werden zu riesigen Ess-Tempeln, wie sie z.B. in Indonesien schon üblich sind – und Gemütlichkeit ist nicht deren wichtigste Eigenschaft.

Wie seht ihr das, was sind eure Gedanken dazu?

Google und die Unsicherheit

Donnerstag, 13. Januar 2011

Auch wenn der Titel es suggerieren mag – die beiden Themen haben nix miteinander zu tun. :-) Der Reihe nach:

Nachdem ich mich vor kurzem bei Facebook bereits über Googles Fernsehwerbung gewundert hatte, sind mir jetzt sogar noch Plakatwerbungen (!) aufgefallen. Ausgerechnet Google, einer der Haupprofiteure von Internet-Werbung preist seinen Browser auf Plakaten an? Was habe ich verpasst? Und wer kann mir den tieferen Sinn dahinter erläutern? Was ist die Marketing-Strategie? Der Browser ist eh kostenlos, läuft auf allen Betriebssystemen und irgendwie erschließt sich mir nicht ganz, was damit bezweckt wird. Kann mich da jemand aufklären?

Anderes Thema: Alle Welt (eigentlich hauptsächlich Deutschland) hat Angst vor Dioxin. Weil Grenzwerte überschritten werden/worden. Grenzwerte, die so niedrig sind, dass sie gerade oberhalb des natürlichen Grundrauschens liegen. In Fisch ist die mehr als 34-fache Menge an Dioxin erlaubt, in einigen EU-Ländern ist der Grenzwert sogar noch höher. Die ganze Aufregung ist also eher marginal.
Zusätzlich geht wieder das ganze Theater um die Sicherheit der Bürger los. Frau Aigner wird schlechtes Krisenmanagement vorgeworfen – was vielleicht sogar stimmt – und viele fordern den Rücktritt. Und die Maßnahmen, die zur Verbesserung des Verbraucherschutzes getroffen werden sollen, packen mal wieder an der falschen Stelle an: Ganz explizit sollen Futtermittelhersteller kontrolliert werden und Auflagen bekommen. Auch wenn das vielleicht eine gute Idee ist, warum muss es immer erst zu einem Skandal kommen, an dessen Ende dann doch nur eine rein reaktive Maßnahme steht? Wo sind die präventiven Ideen? Oder, um es mit Bruce Schneiers Worten zu sagen: “We ban guns and knives, and the terrorists use box cutters. We ban box cutters and corkscrews, and they hide explosives in their shoes. We screen shoes, and the terrorists use liquids. We ban liquids, and the terrorist will use something else.”

legal, illegal, total egal

Montag, 08. November 2010
Als ich heute morgen im Radio einen Bericht über die Blockaden anlässlich der Castor-Transporte gehört habe, bin ich ein wenig ins Grübeln geraten:
Laut Polizei waren auch Zufahrtsstraßen zu den blockierten Schienen blockiert. Deswegen konnten keine neuen Einsatzkräfte dorthin gebracht werden, was wiederum zu müden, eventuell auch übermüdeten Polizisten führt. Soweit erstmal nix schlimmes. Wenn sich dann Protestler darüber beschweren, dass sie von der Polizei “etwas hart angefasst” werden, dann ist dies mit Sicherheit auch auf diese Übermüdung zurückzuführen.
Aber:
Da blockieren Leute Schienenwege, was an allererster Stelle mal ein Eingriff in den Schienenverkehr ist. Das wiederum ist illegal. Die Polizei agiert schon tolerant, wenn sie die Leute “nett” abtransportiert. Sich dann auch noch zu beschweren, dass man “hart angefasst” wird finde ich schon fast sarkastisch.
Es ist richtig, dass die Polizei keine übermäßige Gewalt anwenden soll und ja, es gibt mit Sicherheit Aktionen in letzter Zeit, die etwas unglücklich gelaufen sind. Aber sollen die Einsatzhandschuhe jetzt gegen Samthandschuhe getauscht werden? Glaubt wirklich jemand, dass nur Einreden die Demonstranten zum Weggehen bewegt?
Neben dieser Aussage also, die mich schon leicht aufgeregt hat, kamen mir dann noch die beiden Bilder aus der Rheinischen Post von heute morgen in den Sinn: Eins, in dem ein Demonstrant einen Brandsatz unter ein Polizeifahrzeug legt und eins, bei dem Aktivisten den Kies unter dem Gleisbett weggeräumt haben. Während ersteres offensichtlich illegal ist, hat Udo Vetter zum anderen Sachverhalt bereits einen Artikel geschrieben, den ich hier einfach mal verlinke.

Lieblingsessen

Sonntag, 24. Oktober 2010

Nein, ich werde hier jetzt nicht schreiben, was mein Lieblingsessen ist. Vielmehr geht es um – Sicherheit!

Aufgefallen ist es mir, als ich letzte Woche Freunden beim Einrichten ihrer Android-Handys geholfen habe. Für einige der möglichen Sachen, insbesondere den Android Market, benötigt man ein Google-Konto. Will man selbiges einrichten, muss man neben einem Passwort auch eine dieser ominösen “Sicherheitsfragen” beantworten. Typische Fragen sind zum Beispiel “Geburtsname der Mutter”, “Name des ersten Haustiers” und eben auch “Lieblingsessen”.

Was ist das Problem mit diesen Fragen? Oder genauer: Die Probleme?

Problem 1: Möchte ich wirklich das Passwort von jemandem, den ich kenne, knacken, ist es kein Problem, den Geburtsnamen von dessen Mutter herauszufinden. Oder die Grundschule, auf die er/sie gegangen ist. Der Sicherheitsaspekt ist daher nicht wirklich gegeben. Auch für Fremde wäre es oftmals ein leichtes, diese persönlichen Informationen zu bekommen. Facebook lässt grüßen.

Problem 2: Man muss sich die Antwort merken. Kann ich mir die Schreibweise merken, die ich für meine Grundschule angegeben habe? Der Lieblingsfilm wechselt auch hin und wieder mal. Weiß ich in zwei Jahren noch, was jetzt mein Lieblingsessen ist? Wie viele Leute haben wohl “Hot-Dogs” als Lieblingsessen? Oder “Pizza”? Genau diese Beschränktheit der gegebenen Antworten, in Kombination mit dem Aufschreiben-Müssen senkt die Effektivität dieser Sicherungsschicht gegen Null.

Fazit: Wirklich sinnvoll sind diese “Sicherheitsfragen” also nicht. Ich wundere mich auch, dass ausgerechnet ein Unternehmen wie Google, das eigentlich für innovative, gut durchdachte Lösungen bekannt ist, solche Pseudo-Sicherheitssysteme einsetzt. Sie sind also mehr Ärgernis denn Sicherheitsmaßnahme. Schade eigentlich, dass Leuten mit solchen Mechanismen etwas vorgegaukelt wird, was es nicht wirklich gibt – perfekte Sicherheit.

http://www.android.com/market/

Für immer Si-Shrek-heit

Sonntag, 08. August 2010

Gestern war ein langer Tag:

Abends war ich mit Rike, Elle und Thomas im Frankenheim-Open-Air-Kino in Düsseldorf am Rhein, “Für immer Shrek“. Ganz guter Film, wenn auch nicht ganz so gut wie die bisherigen Teile, aber Atmosphäre im Kino war (bis zum Beginn des Regens in den letzten 10 Filmminuten) klasse! Am Rhein ein Bierchen (logischerweise ein Frankenheim” trinken, dann Film mit 1600 Leuten schauen, schon cool.

Der interessantere Teil des Tages war allerdings die Zeit von morgens acht bis abends um sechs: Fahrsicherheits-Intensivtraining beim ADAC-Fahrsicherheitszentrum Grevenbroich!

Den Mazda hab ich gut malträtiert: Vollbremsung aus 80 km/h, Ausweichen auf glatter Straße, Schleuderplatte – das volle Programm. Ich kann nur jedem Empfehlen, das auch zu machen!

Neben den fahrtechnischen Dingen, die wir (Rike und ich) dort gelernt haben, wurde uns auch ein anderer Aspekt der Trainings dort bewusst: Es gibt einen guten Grund, warum es reine Frauentrainings gibt. Bereits bei der Vorstellung der Teilnehmer wurde jedem klar, was es mit “Männer und ihre Autos” so auf sich hat. Machos, die mit ihren Autos rumprahlen und natürlich alles besser wissen als die Instruktorin. Wahnsinn. Gleichzeitig sind das natürlich auch die, die nicht wissen, was es heißt “den Wagen bis zum Stillstand abzubremsen”. Aber gut, glücklicherweise ist das Training ein Individualtraining, so dass man trotzdem viel lernt. Erwähnte ich schonmal, dass ich das jedem nur empfehlen kann? :-)

Ein kurzes Update

Sonntag, 01. August 2010

So, ein kurzes Update für all’ die, die sich nicht stündlich auf meiner Facebook-Seite informieren :-)

  • Ich habe ungefähr ein Dutzend Feeds aus meinem Feedreader (Liferea) entfernt. Obwohl da öfter mal interessante Beiträge bei waren, war es mir dann doch zuviel, jeden Tag hunderte neuer Einträge durchzublättern.
  • Ich bin immer noch mit meinem Handy zufrieden. Das Desire ist ein sehr praktisches, absolut alltagstaugliches Smartphone. Trotz seiner Größe, an die man sich erstmal gewöhnen muss, ist es noch gut überall mit hinzunehmen. Inzwischen bin ich sogar soweit, dass ich sogar kleine Spielchen installiert habe.
  • Wo wir gerade beim Desire mit seinem Android-Betriebssystem sind: Leider bin ich immer noch nicht dazu gekommen, endlich mal was für Android zu programmieren. Die entsprechenden Tabs sind zwar im Browser schon offen, aber von alleine schreiben sich die Programme wohl trotzdem nicht …
  • Nachdem ich leider wegen meiner Steuererklärung nicht bei einem Umzug nach Berlin helfen konnte, werden meine Freundin und ich versuchen, noch in den Sommerferien wenigstens den Berlin-Besuch nachzuholen – den Umzug nachzuholen könnte schwierig werden.
  • Apropos Steuererklärung: So spießig eine ordentliche Haushaltsführung klingen mag, ich mag sie nicht mehr missen! Es ist extrem einfach, Quittungen zu sortieren (und zu finden), wenn man eh immer alles aufbewahrt und notiert. Das Programm meiner Wahl (zur Haushaltsführung) ist übrigens Gnucash. Es gibt bestimmt bessere Programme, die besser aussehen und mehr können, aber das Wichtigste ist eh immer, dass man sich alles aufschreibt, das gelingt mit dem Programm schon sehr gut.
  • Rock Band 2 ist bestellt, ich freue mich über jeden Besuch zum Jammen!
  • Rayman Raving Rabbids 2 ist jetzt auch hier – Schützenzug, euer Einsatz!
  • Wird Zeit, dass ich mir nen neuen Computer kaufe. Mein Laptop ist jetzt über 4 1/2 Jahre alt und er zeigt so langsam Verschleißerscheinungen. Die Überlegungen gehen – passend zum Erscheinen von Starcraft II – in Richtung eines stationären PCs mit zwei bis drei Monitoren, dazu vielleicht noch ein kleinerer, nicht ganz so leistungsstarker Laptop. Tipps sind willkommen!

Da ist das Ding!

Donnerstag, 20. Mai 2010

Endlich ist es da, mein neues Handy! Ein HTC Desire, brandneu und mit Android. Sozusagen ein besseres iPhone :-)
Natürlich hat es so seine Macken, aber insgesamt muss ich doch sagen, dass ich beeindruckt bin. Ich habe jetzt Verständnis für Leute, die ein iPhone haben wollen. Obwohl das Desire nur halb soviel kostet und auch noch echtes Multitasking hat (und Linux) – die grundsätzlichen Funktionalitäten eines solchen Smartphones sind tatsächlich klasse. Verglichen mit meinem E75, das ich vorher hatte macht das Surfen im Internet viel Spaß, auch der E-Mail-Client (dank dem Market gibt es da ja eine große Auswahl) ist sehr viel besser als der des Symbian-basierten E75.
Das Stichwort ist ja gerade schon erwähnt worden: Apps. Apple hat da als Vorreiter definitiv eine geniale Idee gehabt. Der “Market”, wie das Ding bei Android heißt, bietet mit angeblich über 60.000 Programmen für so ziemlich jedes Problem eine Lösung. Verschiedenste E-Mail-Programme, verschiedene Kalender-Widgets, Tools für so ziemlich jeden Anwendungsbereich …

Insgesamt: Ich bin happy, die Investition war es auf jeden Fall wert!

Goddard ist bald da!

Donnerstag, 29. April 2010

Design-Fehler von Sony

Dienstag, 27. April 2010

Ich mag meine PS3 (Slim), sie ist schnell, leise und dank Spielen wie Worms, Guitar Hero und Fifa 10 auch absolut gesellschaftsfähig. Was ich allerdings überhaupt nicht verstehe: Warum hat Sony keinen USB-Anschluss auf der Rückseite des Geräts integriert? An diesen hätte man zum Beispiel ohne Probleme die Empfänger für die Gitarren anschließen können, oder dauerhaft eine Festplatte verbinden können.

Gibt es für diese Sparmaßnahme eine rationale Erklärung?