A New Beginning

Heute war mein letzter Tag bei meinem derzeitigen Arbeitgeber, der it-motive AG. Nach über 4 1/2 Jahren sage ich „tschüss“ und möchte mich auch hier noch einmal für die vielen tollen Projekte bedanken, die ich mit meinen Kollegen und Kunden zusammen stemmen durfte. Es waren interessante und lehrreiche Jahre.

Trotzdem habe ich für mich beschlossen, einfach mal etwas neues zu machen. A New Beginning weiterlesen

IntelliJ 13.1 und SVN 1.8 (auf Windows)

Heute habe ich einige Zeit damit zugebracht, IntelliJ Idea 13.1 mit unserem Subversion ans Laufen zu bringen. Offensichtlich gibt es einige Bugs, die die Zusammenarbeit mit SVN 1.7 leider erheblich erschweren.

Eine der Möglichkeiten, diese Problematik zu umgehen ist, einfach einen Kommandozeilen-Client für SVN zu nehmen. IntelliJ kann diesen direkt einbinden (Settings -> Version Control -> Subversion -> General -> Use command line client). Unter Windows kann man hierfür zum Beispiel das Binary von SlikSVN nehmen. Damit hat man dann ein SVN-Binary, das man dort nutzen kann. Außerdem ist – bei aktuellem SVN – auch direkt eine Working Copy in Version 1.8 möglich.

Fast.

Denn ab jetzt kommt bei jedem Commit die Fehlermeldung „Could not Commit: wrong revision“ (oder so ähnlich). Komisch … direkt mal untersucht: Commit wurde erfolgreich durchgeführt, Working Copy ist auch korrekt, trotzdem schmeißt IntelliJ diesen Fehler?

Ein wenig auf der Kommandozeile (aka: DOSBox) rumgespielt, den Quelltext der entsprechenden IntelliJ-Klasse angeschaut und dann dämmerte es so langsam …

Beim Nutzen des SVN Kommandozeilen-Clients wird die Rückgabe nach einem Commit geparst, um die neue Revision zu bestimmen. Anscheinend wird dabei angenommen, dass das Programm immer auf Englisch läuft und die Ausgabe daher „Committed revision 123“ lautet. SlikSVN installiert jedoch standardmäßig auch Übersetzungen mit – die Meldung lautet daher „Revision 123 übertragen“. Dies kann IntelliJ nicht korrekt interpretieren, deswegen wird die Fehlermeldung geschmissen. Also einfach die Übersetzungen von SlikSVN deinstallieren, dann klappt auch diese Kombination.

Ich weiß nicht, ob dies nur bei nicht-englischen Windows-Systemen auftritt, aber zumindest ist es etwas, was mich heute geschlagene drei Stunden meiner Zeit gekostet hat!

Aus aktuellem Anlass: Spam-Versand über GMX

Aus aktuellem Anlass hier eine Meldung zu Spam-Versand über GMX. Wer ungewollt vielen Freunden Spam geschickt hat oder wer von jemandem eine Spam-Nachricht von dessen GMX-E-Mail bekommen hat, bitte dem- oder derjenigen Bescheid geben:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Spam-Versand-ueber-gehackte-GMX-Konten-1635150.html

Google und das volle Internet oder: Warum man die Piraten wählt

Wenn normale Menschen sich an etwas probieren, von dem sie keine Ahnung haben, dann fällt einem als erstes immer ein bekannter Spruch eines bekannten Comedians ein:

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten.

Es gibt nur leider einen gesellschaftlichen Bereich, in dem dieses Motto komplett ignoriert wird: Die Politik. Folgendes Video zeigt dies mal wieder eindrücklich:

Das wirklich Erschreckende daran ist: Eben jene Menschen, die schlichtweg keine Ahnung haben, sind für oder gegen Netzsperren, eben jene Menschen maßen sich an über Dinge zu entscheiden, über die sie nicht einmal grundlegende Kenntnisse haben!

Warum also sollte ich bei einem Thema, was mir persönlich sehr wichtig ist, diese Partei wählen? Ist da irgendwer, der Ahnung hat? Man glaubt es nicht wirklich.

Genau so, wie vor Jahrzehnten die Grünen mit ihrer Umweltpolitik in eine Nische geschlagen haben, tun es heute die Piraten: sie besetzen die Nische „Internet“. Dort, bei der Piratenpartei, sind Leute, die vom Thema Internet (und vermutlich auch Fax) Ahnung haben. Sie sind sehr viel kompetenter, wenn es um Entscheidungen rund um das weltweite (und NICHT nationale) Netz geht. Kein Wunder also, dass sie immer wieder Achtungserfolge erzielen – zurecht!

Je größer desto lecker?

Ich möchte – man könnte sagen: endlich! – dem Untertitel dieses Blogs mal alle Ehre machen und tatsächlich einfach mal anfangen, alle meine Gedanken niederzuschreiben. Dies können technische Dinge sein, lustige Dinge oder einfach nur Dinge.

In die letzte Kategorie fällt wohl mein Gedanke, der mir auf dem Heimweg gestern kam:
Ich bin an einem Chinarestaurant vorbeigefahren, bei dem bereits der Parkplatz rappelvoll war. Dabei ist mir auf- bzw. eingefallen, dass Chinarestaurants, verglichen mit anderen Restaurants, überproportional groß sind. Alle neueren Restaurants haben oftmals hunderte Plätze und riesige Buffets. Was mich daran am Meisten fasziniert ist allerdings, dass die Gemütlichkeit dabei ja prinzipiell abnimmt, dieses die Gäste aber immer weniger zu stören scheint. Die Restaurants werden zu riesigen Ess-Tempeln, wie sie z.B. in Indonesien schon üblich sind – und Gemütlichkeit ist nicht deren wichtigste Eigenschaft.

Wie seht ihr das, was sind eure Gedanken dazu?