Why 2018 won’t be the year of Linux on the desktop – again

The „Year of Linux on the desktop“ seems to be kind of a running gag. For years now, people have predicted that „this is going to be the year where Linux will win the desktop“. I (and others) think, this is not gonna happen in 2018. And I also assume that it won’t happen in 2019.

Before I start my rant about the reasons, let me state a few things. When I say „Linux„, I mean any Linux distribution out there. Fedora, Ubuntu, Arch – you name it. Also: I am a big fan of Linux myself. I’ve been using it since the days of Debian 2.something around 1998, and RedHat/Fedora has been my main desktop (and laptop) operating system for more than 15 years now. By all means I am a huge fan of the whole idea of Linus’s work and everything around it. Nevertheless, I don’t see it going anywhere further on the desktop.

Secondly, the reason for me writing about it now is the continuing dissatifaction around Apple and macOS (aka OS X). At work, I use a MacBook Pro with Retina display and I like the combination of hard- and software! But I hear many colleagues complaining about the ever-increasing price tag on the hardware. For their private hardware, quite a few are switching back to non-Apple choices. I for myself bought a Lenovo X1 Carbon instead of a MacBook Pro, only because of the price. And the experiences with Linux on this machine made me realize, why Linux is not working for the masses.

Here is an unsorted list of reasons which I think are at least part of the reason, why not even 2018 will be the year of Linux on the desktop. „Why 2018 won’t be the year of Linux on the desktop – again“ weiterlesen

A New Beginning

Heute war mein letzter Tag bei meinem derzeitigen Arbeitgeber, der it-motive AG. Nach über 4 1/2 Jahren sage ich „tschüss“ und möchte mich auch hier noch einmal für die vielen tollen Projekte bedanken, die ich mit meinen Kollegen und Kunden zusammen stemmen durfte. Es waren interessante und lehrreiche Jahre.

Trotzdem habe ich für mich beschlossen, einfach mal etwas neues zu machen. „A New Beginning“ weiterlesen

IntelliJ 13.1 und SVN 1.8 (auf Windows)

Heute habe ich einige Zeit damit zugebracht, IntelliJ Idea 13.1 mit unserem Subversion ans Laufen zu bringen. Offensichtlich gibt es einige Bugs, die die Zusammenarbeit mit SVN 1.7 leider erheblich erschweren.

Eine der Möglichkeiten, diese Problematik zu umgehen ist, einfach einen Kommandozeilen-Client für SVN zu nehmen. IntelliJ kann diesen direkt einbinden (Settings -> Version Control -> Subversion -> General -> Use command line client). Unter Windows kann man hierfür zum Beispiel das Binary von SlikSVN nehmen. Damit hat man dann ein SVN-Binary, das man dort nutzen kann. Außerdem ist – bei aktuellem SVN – auch direkt eine Working Copy in Version 1.8 möglich.

Fast.

Denn ab jetzt kommt bei jedem Commit die Fehlermeldung „Could not Commit: wrong revision“ (oder so ähnlich). Komisch … direkt mal untersucht: Commit wurde erfolgreich durchgeführt, Working Copy ist auch korrekt, trotzdem schmeißt IntelliJ diesen Fehler?

Ein wenig auf der Kommandozeile (aka: DOSBox) rumgespielt, den Quelltext der entsprechenden IntelliJ-Klasse angeschaut und dann dämmerte es so langsam …

Beim Nutzen des SVN Kommandozeilen-Clients wird die Rückgabe nach einem Commit geparst, um die neue Revision zu bestimmen. Anscheinend wird dabei angenommen, dass das Programm immer auf Englisch läuft und die Ausgabe daher „Committed revision 123“ lautet. SlikSVN installiert jedoch standardmäßig auch Übersetzungen mit – die Meldung lautet daher „Revision 123 übertragen“. Dies kann IntelliJ nicht korrekt interpretieren, deswegen wird die Fehlermeldung geschmissen. Also einfach die Übersetzungen von SlikSVN deinstallieren, dann klappt auch diese Kombination.

Ich weiß nicht, ob dies nur bei nicht-englischen Windows-Systemen auftritt, aber zumindest ist es etwas, was mich heute geschlagene drei Stunden meiner Zeit gekostet hat!

Google und das volle Internet oder: Warum man die Piraten wählt

Wenn normale Menschen sich an etwas probieren, von dem sie keine Ahnung haben, dann fällt einem als erstes immer ein bekannter Spruch eines bekannten Comedians ein:

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten.

Es gibt nur leider einen gesellschaftlichen Bereich, in dem dieses Motto komplett ignoriert wird: Die Politik. Folgendes Video zeigt dies mal wieder eindrücklich:

Das wirklich Erschreckende daran ist: Eben jene Menschen, die schlichtweg keine Ahnung haben, sind für oder gegen Netzsperren, eben jene Menschen maßen sich an über Dinge zu entscheiden, über die sie nicht einmal grundlegende Kenntnisse haben!

Warum also sollte ich bei einem Thema, was mir persönlich sehr wichtig ist, diese Partei wählen? Ist da irgendwer, der Ahnung hat? Man glaubt es nicht wirklich.

Genau so, wie vor Jahrzehnten die Grünen mit ihrer Umweltpolitik in eine Nische geschlagen haben, tun es heute die Piraten: sie besetzen die Nische „Internet“. Dort, bei der Piratenpartei, sind Leute, die vom Thema Internet (und vermutlich auch Fax) Ahnung haben. Sie sind sehr viel kompetenter, wenn es um Entscheidungen rund um das weltweite (und NICHT nationale) Netz geht. Kein Wunder also, dass sie immer wieder Achtungserfolge erzielen – zurecht!