Design-Fehler von Sony

27. April 2010

Ich mag meine PS3 (Slim), sie ist schnell, leise und dank Spielen wie Worms, Guitar Hero und Fifa 10 auch absolut gesellschaftsfähig. Was ich allerdings überhaupt nicht verstehe: Warum hat Sony keinen USB-Anschluss auf der Rückseite des Geräts integriert? An diesen hätte man zum Beispiel ohne Probleme die Empfänger für die Gitarren anschließen können, oder dauerhaft eine Festplatte verbinden können.

Gibt es für diese Sparmaßnahme eine rationale Erklärung?

Fortschritt, der sich selber überholt

13. April 2010

Ich mag mein Fedora-System. Linux im Allgemeinen sowieso. Aber beim Lesen dieses Blogeintrags, auf den ich über Planet Fedora gestoßen bin, ist mir eines mal wieder bewusst geworden und unangenehm aufgefallen:

So sehr ich dafür bin, dass ständig neue Programme entwickelt werden, so unpraktisch ist es, dass es ständig neue Programme gibt. In obigem Blogeintrag werden die Programme Shotwell und Gnote erwähnt. Shotwell ist ein Foto-Managementprogramm und tritt die “Nachfolge” von F-Spot an, da es das standardmäßig installierte Programm zur Fotoverwaltung in Fedora 13 sein wird. Gleiches gilt für Gnote, das Tomboy als Programm für Notizen ersetzt.

Auch wenn ich den Vorteil der neuen Programme sehe, so ist der Aufwand, der durch die ständige Neuorganisation aufgrund der neuen Programme entsteht doch erheblich. Ich beneide ein wenig die Leute, die seit Jahren Programme wie iTunes für ihre Musik einsetzen oder Picasa für ihre Fotos. Sie haben wenigstens nicht das Problem, dass aufwändig und in stundenlanger Kleinarbeit erstellte Bibliotheken mit dem nächsten Release neu erstellt werden müssen. Gerade bei den Sachen, die sich über einen langen Zeitraum ansammeln, also hauptsächlich Fotos und Musik ist dieser ständige Wechsel einfach nervig!

Daher, liebe Softwareentwickler: Bitte stellt sicher, dass wenn schon ein Wechsel der Programme forciert wird, wenigstens alle Daten sauber übernommen werden können!

Interviewfragen I

09. April 2010

Zu Beginn direkt mal ein Klassiker:

Schreiben Sie ein Programm, welches die Zahlen von 1 bis 100 ausgibt. Immer, wenn eine Zahl durch 3 teilbar ist, soll statt der Zahl das Wort foo ausgegeben werden, ist die Zahl durch 5 teilbar das Wort bar. Ist die Zahl sowohl durch 3 als auch durch 5 teilbar, soll das Wort foobar anstatt der Zahl ausgegeben werden.

Mögliche Lösung:

for ($i = 1; $i <= 100; $i++) {
  if ($i % 3 == 0) {
    echo "foo";
  }
  if ($i % 5 == 0) {
    echo "bar";
  }
  if ($i % 3 != 0 && $i % 5 != 0) {
    echo $i;
  }
  echo "\n";
}

Interviewfragen – Einleitung

09. April 2010

So, da ich ja inzwischen festangestellter Softwareentwickler bin und auf dem Weg dorthin auch einige Vorstellungsgespräche hatte, möchte ich hier eine neue Reihe starten, in der ich Programmierfragen erläutere, die in solchen technischen Jobinterviews vorkommen können. Die Fragen sind üblicherweise nicht übermäßig kompliziert und es gibt im Allgemeinen auch nicht die korrekte Lösung, aber es gibt durchaus bessere und schlechtere Lösungen. Eine mögliche Lösung werde ich immer im Eintrag selber erwähnen, andere Ideen sind in den Kommentaren gerne willkommen.

Woher ich die Fragen habe? Teilweise aus eigenen Vorstellungsgesprächen, teilweise von StackOverflow, teilweise auf anderen Seiten gefunden. Wo immer möglich werde ich die Quelle angeben.

Auch wenn hin und wieder mal Fragen zu einer speziellen Programmiersprache dabei sein werden, sollten die Fragen üblicherweise ohne Kenntnis einer speziellen Sprache zu beantworten sein. Meine Lösungsvorschläge werde ich auch in Pseudocode niederschreiben.

Ich hoffe, ich kann mit dieser Serie dem einen oder der anderen helfen und/oder Freude bereiten.

Gedanken über Google

08. November 2009

Kristian Köhntopp hat in seinem Blog mal wieder einen äußerst interessanten Beitrag veröffentlicht: Das Google-Missverständnis. Insbesondere folgender Satz hat mich fasziniert:

Es gibt noch etwas anderes, das mich sehr fasziniert, und das ist die geringe Zahl von beobachtbaren Fuck-Ups bei Google.

Denn genau das habe ich letzte Woche, als Google die Javascript Closure Tools freigegeben hat, auch gedacht: Ich kenne diese Tools noch nicht, aber sie sind von Google, sie sind bestimmt gut! Google Mail, Maps, Documents, Groups – alles Beispiele von Software, die es für einen Großteil der Internetnutzer “einfach richtig” macht.

Nur so ein Gedanke.

Eine finale Note

05. Oktober 2009

Kleines Update: Das Endergebnis meiner Diplomarbeit ist da, somit habe ich auch das Endergebnis meines Diploms: 1,3 für die Arbeit respektive 1,4 im Gesamtergebnis. Auf dem Diplomzeugnis steht somit ein “Sehr Gut”. Damit kann ich gut leben :-)

Eine (sehr) gute Woche

31. August 2009

Die Woche, die die letzte meines Informatik-Studiums sein sollte, begann schonmal gut: Die Ergebnisse der Klausur “Fabrikplanung” wurden bekanntgegeben – 2.0. Eine Note, mit der ich äußerst gut leben kann. Aber die Woche hat ja noch einige weitere Tage. Montag habe ich erstmal die Folien für meinen Diplomvortrag in ihre endgültige Version gebracht, Mittwoch dann den Probevortrag gehalten.
Dann kam der Donnerstag. Ein Tag, der gleich in doppelter Hinsicht anstrengend werden würde: Um 11 Uhr hatte ich meine letzte Diplomprüfung, Vertiefungsgebiet Kommunikationssysteme. Die Nacht vorher hatte ich, vornehm ausgedrückt, schlecht geschlafen, Aufregung war auch genügend vorhanden und ich rechnete mit dem Schlimmsten. Der Beginn der Prüfung musste auch noch um ca. 15 Minuten nach hinten geschoben werden, ich versuchte, so ruhig wie möglich zu bleiben.

Die Prüfung verlief dann, von einem etwas holprigen Anfang abgesehen ganz gut. Um 11:50 Uhr war ich fertig, kurz rausgehen, reinkommen, 1.0. Mit der Note kann ich absolut gut leben!
Ab diesem Zeitpunkt war der Tag gut. Ich konnte wieder richtig essen, ein Radler habe ich mir auch gegönnt, mehr war nicht drin. Denn: um 15 Uhr musste ich noch den Vortrag zu meiner Diplomarbeit halten. Gleicher Lehrstuhl wie auch die Vertiefungsprüfung, also das volle Programm. Obwohl ich offiziell um 11:50 Uhr, also nach Bestehen meiner letzten Fachprüfung das Studium beendet hatte, fühlte ich mich noch als Student …
Der Vortrag selber lief gut, große Überraschungen hatte ich allerdings auch nicht erwartet. Gegen 16 Uhr, nachdem ich fertig vorgetragen hatte, begann der Tag so richtig gut zu werden. Ich war zwar völlig übermüdet, aber glücklich. Denn davon ausgehend, dass ich bei der Diplomarbeit nicht durchgefallen sein würde, durfte ich mich ab dem Zeitpunkt Diplom-Informatiker nennen.

Nun habe ich also ganz hochoffiziell mein Studium abgeschlossen. Die Bewertung der Diplomarbeit und somit auch die Gesamtnote des Studiums stehen noch aus, ich werde sie hier aber nachliefern. Ab Dienstag geht es dann im Arbeitsleben los. Auf eine nächste, sehr gute Woche …

Wohin mit dem Müll?

11. August 2009

Heute schreibe ich mal über Müll. Abfall. Unrat.

Davon gibt es immer etwas in einem Haushalt, insbesondere, wenn gerade ausgemistet wird. Bei uns zum Beispiel ist beim Aufräumen des Kellers ein ganzer Kofferraum voll angefallen.
Wo bringt man diesen Müll dann hin? In die Müllverbrennungsanlage? Warten auf den Sperrmüll (dann steht er allerdings erstmal weiterhin herum)? Nein, wir hier im schönen Willich haben eine Alternative, da sind die Nachbarstädte neidisch drauf: Wir haben den Wertstoffhof! Bei diesem kann man als Willicher Bürger (und auch als nicht-Willicher) mit seinem Kofferraum oder Anhänger voll Müll vorbeifahren und den dort gegen ein wirklich extrem geringes Entgeld entsorgen. Das ist praktischer als auf den Sperrmüll zu warten. Besonders, da man dort alles abgeben kann, was so anfällt: Sperrmüll, Elektrokleingeräte, Farben, Bauschutt, Elektrogroßgeräte, Biomüll, Altkleider, Papier, … Dabei wird man unterstützt von äußerst freundlichen Mitarbeitern, die einem beim Sortieren und Ausladen helfen. Außerdem ist das gesamte Gelände äußerst sauber, was man von einem Platz voller Müll eigentlich nicht unbedingt erwartet.

Warum schreibe ich das hier jetzt eigentlich? Nun ja, man ist als Mensch immer sehr schnell geneigt, sich zu melden, sobald etwas nicht so läuft, wie man es gerne hätte. Aber wenn alles super ist, dann klappt das mit dem Bedanken im Allgemeinen nicht so gut. Daher möchte ich diese Plattform hier nutzen um mich ganz herzlich bei den Betreibern und vor allem Mitarbeitern des Wertstoffhofs zu bedanken! Denn diese Einrichtung macht das Leben definitiv sehr viel angenehmer!

Konsolidierung

31. Juli 2009

Nach vielen Jahren der multiplen Haushaltsführung ist es endlich soweit: Ich habe nur noch eine Adresse! Ich bin bei meiner Freundin eingezogen und inzwischen auch offiziell umgemeldet. Jetzt muss ich “nur” noch alle Organisationen, die Post an die Adresse bei meinen Eltern schicken anschreiben, doch bitte meine neue Adresse zu benutzen.
Es ist übrigens erstaunlich, wieviel Kram man(n) so hat. Im Bad stapeln sich jetzt Zahnbürsten, Deos und Duschgel-Packungen, der Kleiderschrank quillt über aufgrund der Socken und T-Shirts und Hausschuhe habe ich jetzt auch genug …
Dafür ist es schön, endlich eine eineindeutige Definition des Begriffs “zu Hause” zu haben!

Finnischer Fußball, Finnische Sprache, Finnische Hochzeit

18. Juni 2009

Ich sitze gerade in den finalen Zügen meiner Diplomarbeit und schaue der deutschen U21-Fußballnationalmannschaft dabei zu, wie sie gegen Finnland gewinnen. Dabei fällt mir dieser schöne finnische “Zungenbrecher” wieder ein:

Kokoo koko kokko kokoon! Koko kokkoko? Koko kokko.

Und ja, die Sätze ergeben grob Sinn …

Wo wir gerade beim Thema, besser gesagt: beim Land sind: Nächste Woche geht es nach Finnland, Mikko heiratet. Zwar in Estland, aber wer wird denn gleich pingelig sein!