Eine finale Note

05. Oktober 2009

Kleines Update: Das Endergebnis meiner Diplomarbeit ist da, somit habe ich auch das Endergebnis meines Diploms: 1,3 für die Arbeit respektive 1,4 im Gesamtergebnis. Auf dem Diplomzeugnis steht somit ein “Sehr Gut”. Damit kann ich gut leben :-)

Eine (sehr) gute Woche

31. August 2009

Die Woche, die die letzte meines Informatik-Studiums sein sollte, begann schonmal gut: Die Ergebnisse der Klausur “Fabrikplanung” wurden bekanntgegeben – 2.0. Eine Note, mit der ich äußerst gut leben kann. Aber die Woche hat ja noch einige weitere Tage. Montag habe ich erstmal die Folien für meinen Diplomvortrag in ihre endgültige Version gebracht, Mittwoch dann den Probevortrag gehalten.
Dann kam der Donnerstag. Ein Tag, der gleich in doppelter Hinsicht anstrengend werden würde: Um 11 Uhr hatte ich meine letzte Diplomprüfung, Vertiefungsgebiet Kommunikationssysteme. Die Nacht vorher hatte ich, vornehm ausgedrückt, schlecht geschlafen, Aufregung war auch genügend vorhanden und ich rechnete mit dem Schlimmsten. Der Beginn der Prüfung musste auch noch um ca. 15 Minuten nach hinten geschoben werden, ich versuchte, so ruhig wie möglich zu bleiben.

Die Prüfung verlief dann, von einem etwas holprigen Anfang abgesehen ganz gut. Um 11:50 Uhr war ich fertig, kurz rausgehen, reinkommen, 1.0. Mit der Note kann ich absolut gut leben!
Ab diesem Zeitpunkt war der Tag gut. Ich konnte wieder richtig essen, ein Radler habe ich mir auch gegönnt, mehr war nicht drin. Denn: um 15 Uhr musste ich noch den Vortrag zu meiner Diplomarbeit halten. Gleicher Lehrstuhl wie auch die Vertiefungsprüfung, also das volle Programm. Obwohl ich offiziell um 11:50 Uhr, also nach Bestehen meiner letzten Fachprüfung das Studium beendet hatte, fühlte ich mich noch als Student …
Der Vortrag selber lief gut, große Überraschungen hatte ich allerdings auch nicht erwartet. Gegen 16 Uhr, nachdem ich fertig vorgetragen hatte, begann der Tag so richtig gut zu werden. Ich war zwar völlig übermüdet, aber glücklich. Denn davon ausgehend, dass ich bei der Diplomarbeit nicht durchgefallen sein würde, durfte ich mich ab dem Zeitpunkt Diplom-Informatiker nennen.

Nun habe ich also ganz hochoffiziell mein Studium abgeschlossen. Die Bewertung der Diplomarbeit und somit auch die Gesamtnote des Studiums stehen noch aus, ich werde sie hier aber nachliefern. Ab Dienstag geht es dann im Arbeitsleben los. Auf eine nächste, sehr gute Woche …

Wohin mit dem Müll?

11. August 2009

Heute schreibe ich mal über Müll. Abfall. Unrat.

Davon gibt es immer etwas in einem Haushalt, insbesondere, wenn gerade ausgemistet wird. Bei uns zum Beispiel ist beim Aufräumen des Kellers ein ganzer Kofferraum voll angefallen.
Wo bringt man diesen Müll dann hin? In die Müllverbrennungsanlage? Warten auf den Sperrmüll (dann steht er allerdings erstmal weiterhin herum)? Nein, wir hier im schönen Willich haben eine Alternative, da sind die Nachbarstädte neidisch drauf: Wir haben den Wertstoffhof! Bei diesem kann man als Willicher Bürger (und auch als nicht-Willicher) mit seinem Kofferraum oder Anhänger voll Müll vorbeifahren und den dort gegen ein wirklich extrem geringes Entgeld entsorgen. Das ist praktischer als auf den Sperrmüll zu warten. Besonders, da man dort alles abgeben kann, was so anfällt: Sperrmüll, Elektrokleingeräte, Farben, Bauschutt, Elektrogroßgeräte, Biomüll, Altkleider, Papier, … Dabei wird man unterstützt von äußerst freundlichen Mitarbeitern, die einem beim Sortieren und Ausladen helfen. Außerdem ist das gesamte Gelände äußerst sauber, was man von einem Platz voller Müll eigentlich nicht unbedingt erwartet.

Warum schreibe ich das hier jetzt eigentlich? Nun ja, man ist als Mensch immer sehr schnell geneigt, sich zu melden, sobald etwas nicht so läuft, wie man es gerne hätte. Aber wenn alles super ist, dann klappt das mit dem Bedanken im Allgemeinen nicht so gut. Daher möchte ich diese Plattform hier nutzen um mich ganz herzlich bei den Betreibern und vor allem Mitarbeitern des Wertstoffhofs zu bedanken! Denn diese Einrichtung macht das Leben definitiv sehr viel angenehmer!

Konsolidierung

31. Juli 2009

Nach vielen Jahren der multiplen Haushaltsführung ist es endlich soweit: Ich habe nur noch eine Adresse! Ich bin bei meiner Freundin eingezogen und inzwischen auch offiziell umgemeldet. Jetzt muss ich “nur” noch alle Organisationen, die Post an die Adresse bei meinen Eltern schicken anschreiben, doch bitte meine neue Adresse zu benutzen.
Es ist übrigens erstaunlich, wieviel Kram man(n) so hat. Im Bad stapeln sich jetzt Zahnbürsten, Deos und Duschgel-Packungen, der Kleiderschrank quillt über aufgrund der Socken und T-Shirts und Hausschuhe habe ich jetzt auch genug …
Dafür ist es schön, endlich eine eineindeutige Definition des Begriffs “zu Hause” zu haben!

Finnischer Fußball, Finnische Sprache, Finnische Hochzeit

18. Juni 2009

Ich sitze gerade in den finalen Zügen meiner Diplomarbeit und schaue der deutschen U21-Fußballnationalmannschaft dabei zu, wie sie gegen Finnland gewinnen. Dabei fällt mir dieser schöne finnische “Zungenbrecher” wieder ein:

Kokoo koko kokko kokoon! Koko kokkoko? Koko kokko.

Und ja, die Sätze ergeben grob Sinn …

Wo wir gerade beim Thema, besser gesagt: beim Land sind: Nächste Woche geht es nach Finnland, Mikko heiratet. Zwar in Estland, aber wer wird denn gleich pingelig sein!

Nokia E-Serie – Schein oder Sein?

15. Juni 2009

Ich habe mir zum Vergleich ein Nokia E71 und ein Nokia E75 geholt.
Das E75 kam zuerst an – Tastaturbeleuchtung defekt, direkt wieder eingeschickt. Der große Gewinner hierbei: DHL. Ansonsten fühlte es sich aber ganz gut an, zumindest soweit ich das in 10 Minuten beurteilen konnte.

Dann bekam ich mein E71. Weil es ja schon was älter ist, habe ich es erstmal an den Nokia Software Updater angeschlossen. Eine neue Firmware war tatsächlich verfügbar, also runtergeladen, installiert. Daten gehen dabei verloren, macht aber ja nix, ist ja noch nichts drauf. (Wieso braucht man für ein Firmware-Update eigentlich eine SIM-Karte?) Update wird laut Anzeige erfolgreich abgeschlossen, das Telefon startet neu – und verlangt die Eingabe des Sperrcodes. Hm, Handbuch angeschaut – 12345. “Fehlerhafter Code”. WTF? Nochmal – wieder falsch. Google angeschmissen – ich bin nicht allein: http://discussions.europe.nokia.com/discussions/board/message?board.id=swupdate&thread.id=48243

[UPDATE]

Der korrekte Sperrcode lautet 0000

Die Eingabe ist nur nicht ganz so einfach, da nach Eingabe der vierten Null im Display nur noch 000 angezeigt wird, denn das scheint in einigen Ländern eine Notrufnummer zu sein. Zur Lösung muss man einmal die Löschen-Taste drücken, dann kann man die vierte Null normal eingeben, das wird dann vom Handy akzeptiert.

Trotz gefundener Lösung ein inakzeptables Verhalten!

[UPDATE ENDE]

Bilanz: Zweimal Nokia E-Serie, zweimal keine 30 Minuten Funktionalität genießen können. Mein Sony Ericsson K800i läuft übrigens seit über drei Jahren problemlos …

Fedora 11 ist da!

09. Juni 2009

Endlich, nach nur einigen kleinen Verzögerungen, ist es endlich erschienen: Fedora 11, genannt “Leonidas”!

Was alles neu ist, das lässt sich den Release Notes entnehmen. Technischere Details zu einigen der Neuigkeiten kann man auch auf der “Feature List”-Seite im Wiki nachlesen.

Wem jetzt schon das Wasser im Munde zusammenläuft, oder wer Fedora oder Linux allgemein einfach mal ausprobieren möchte, der sollte nicht zögern, sich dieses Meisterstück herunterzuladen, am Besten per BitTorrent (ja, das ist auch in Deutschland legal …): http://torrent.fedoraproject.org/

Damit tut ihr gleichzeitig auch was gutes und helft, Fedora zu verteilen, ohne dass die Download-Server überlastet werden.

Viel Spaß!

Und ich kümmer mich mal weiter um meine Diplomarbeit …

Speed!

02. Februar 2009

Schnelles Internet ist toll:

dump-privoxytor-1233161944                          100%   95MB  47.7MB/s   00:02    
dump-privoxytor-1233180648                          100%   95MB  47.5MB/s   00:02    
dump-privoxytor-1233202376                          100%   94MB  47.2MB/s   00:02    
dump-privoxytor-1233217817                          100%   91MB  45.6MB/s   00:02    
dump-privoxytor-1233239830                          100%   92MB  45.8MB/s   00:02    
dump-privoxytor-1233259131                          100%   95MB  47.5MB/s   00:02

Der kleine Unterschied

08. Januar 2009

Man beachte den kleinen Unterschied zwischen PHP und Python, der mich einige Zeit erstmal gekostet hat:

PHP:

<?php
class T {
    var $x = array();
}
$a = new T();
array_push($a->x, 1);
echo count($a-&gt;x); // <strong>Ausgabe: 1</strong>
$b = new T();
array_push($b-&gt;x, 2);
echo count($b-&gt;x); // <strong>Ausgabe: 1</strong>

Dagegen ein nahezu äquivalentes Konstrukt in Python:

class T:
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;x = []
a = T()
a.x.append(1)
print len(a.x) # <strong>Ausgabe: 1</strong>
b = T()
b.x.append(2)
print len(b.x) # <strong>Ausgabe: 2</strong>

Die Erklärung findet sich übrigens hier:

Objects have individuality, and multiple names (in multiple scopes) can be bound to the same object. This is known as aliasing in other languages. This is usually not appreciated on a first glance at Python, and can be safely ignored when dealing with immutable basic types (numbers, strings, tuples). However, aliasing has an (intended!) effect on the semantics of Python code involving mutable objects such as lists, dictionaries, and most types representing entities outside the program (files, windows, etc.).

Wetter

06. Januar 2009

Wenn man nix zu erzählen hat, spricht man halt übers Wetter.

Finde den Fehler:
Turku, Finnland: -3 Grad Celsius
Aachen, Deutschland: -15 Grad Celsius

Außerdem wünsche ich allen Lesern ein frohes neues Jahr 2009!